Die Einreichungsphase des Erich-Mendelsohn-Preises 2026 für Backstein-Architektur ist erfolgreich abgeschlossen. Mit mehr als 500 eingereichten Projekten bestätigt der Wettbewerb erneut seine internationale Bedeutung und Attraktivität. Beiträge aus 41 Ländern auf fünf Kontinenten sorgen dabei für die größte geografische Vielfalt seit der ersten Auslobung im Jahr 2008.

Besonders erfreulich ist die starke internationale Beteiligung: Mehr als 170 Projekte wurden aus dem Ausland eingereicht und unterstreichen die weltweite Relevanz des Baustoffs Backstein in der zeitgenössischen Architektur. Gleichzeitig bleibt der Wettbewerb eng mit der deutschen Baukultur verbunden. Über 350 Einreichungen stammen aus Deutschland und zeigen eindrucksvoll die anhaltende Bedeutung des Backsteins für innovative und nachhaltige Architektur.

Die Entwicklung des Wettbewerbs verdeutlicht seine besondere Stellung: Er gewinnt international kontinuierlich an Reichweite und Sichtbarkeit, bleibt zugleich aber fest in Deutschland verwurzelt. Um diesem Anspruch noch stärker Rechnung zu tragen, wird 2026 erstmals die Auszeichnung „Best in Germany“ vergeben. Sie würdigt herausragende Projekte aus Deutschland und ergänzt die internationale Ausrichtung des Preises um einen besonderen Fokus auf die heimische Baukultur.

Über die Vergabe der Auszeichnungen entscheidet im Juli eine unabhängige Fachjury, die auch in diesem Jahr mit renommierten Expertinnen und Experten aus Architektur und Fachpresse besetzt ist. Die Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner wird mit Spannung erwartet.